No Junk. Vom Theater am Neumarkt zum ErotikgetümmelMit Dragan gerade die Generalprobe des neuesten Neumarkt - Stückes Junk Space besucht. (eine Neumarkt Koproduktion mit dem steirischen herbst, Graz). Anschliessend begaben wir uns bestens unterhalten und kreuzfidel auf die Frischluftstrecke Rindermarkt. Hatten wir zuvor im Oliver Twist (tschechischer Lichtzauberer Twist Sopek sei hier mit einem Bier in der Hand gegrüsst - und im Hinblick auf Junk Space mindestens! so stark Ueli Duttweiler; Mr Chainsmoker Buttomwoodoo. - Er sagte es war nett in Graz) - hatten wir also dem Guinness noch vor der Generalprobe die Ehre erwiesen, (das gab gefüllte Blasen!), erlaubte ich mir nach dem Besuch des gelungenen Dings, dem Webmaster die neue, kleine Stehkneipe unter dem S........ zu zeigen. (S wie Sie wissen schon...)Was folgte war ein Fest für die Sinne. Vernissage. Frauen, schöne. Da war jede Menge Junk Space. Eine Masse Haut, Parfüm, Redegewalten und Singvögelei. Das war wie... - wie im Mutterbauch und noch Lebkuchen drumrum. ![]() Und wir standen da und hatten die vielumsagene und umlugte Fotogallerie schon angekuckt und die buchstäblich gezuckerten Modelle, die sich da aufhielten -(100% die gleichen wie die auf den Bildern...) - mit herrlichen Gewändern wie in Sindbads Abenteuern... und der Webmaster und ich wir bestellten als Auftakt einen schweren Roten mit Blick auf das ganze wunderschöne, erotische Szenario, und dann hatten wir noch einen und noch einen und noch einen und Blicke und Getuschel und es gab den Felix der Männer mag wie die Maden den Speck; (bläst ein Schwuler wirklich besser als jede Frau? - I'll never know!) - aber ich hatte den Witz den er mir mit so eklatanter Wahrheit erzählte gut und gerne im richtigen Hals - er blieb ja nett, er war sympathisch und er trank wie die KLEINE Menge um die Kunstobjekte trank, und siehe es löste sich der letzte Knoten in jedweder Zunge und plötzlich machte es in den Köpfen aller BUMM. ![]() Die Damen lächelten nackend. Der Webmaster und ich wir lächelten mindestens. Dankbarkeit das Wort. Und plötzlich spielte der Felix hartes - heavy shit and shit like that!... Die Damen gingen zwischen den Flaschengallerien dem Ausgang entgegen. Lächelnd. Wir da. Lugend. Der Durst war noch vorhanden, oder sollte man sagen, durch die stundenwährende Presentation leicht gezähmt (klassisches Burnout). Da gingen die hübschen Gesichter mit den lasziven Ausdrücken, die echten langen Beine, die echten unaufgeblasenen Brüste, die shampoonierten, weichen Schaaaamhaare, (natürlicher dieser Tage kaum gesehen) freie, wiegende Pobacken... der Webmaster und ich teilten die Freude, wir wussten nichts weiter. Winkend entschwanden die Damen im Pelz in die Nacht, und wir beide standen zurückgelassen und glücklich etwas länger in der winzigen Manege. ( We were not about to bang, it was some special ART exhibition ) ...Sodann Monster Magnet in Sansibar. Türkenjasser inmitten schlimmsten türkengedudels im Strauss. Die erotische Keule ist wie der Gedanke an die beste Stelle in Melvilles Moby Dick - gewaltig gewesen. Das Stück das wir am Abend gesehen hatten zeigte es: manchmal hat man berechtigterweise Angst ab zu heben. PS: Speziellen Gruss an das Theater am Neumarkt; an die Technik von der Garderobe bis zur Chefetage von Wolfgang Reiter. Gruss an das Neumarkt Ensemble, - aber den schönsten Gruss an das stets sympathische Schaf im Krippenspiel. (Morton Morton Morton, waiting for the second coming) ![]() ( In harmonischer Zweisamkeit: Meret Hottinger und Eduard Wildner spielen sich buchstäblich den Arsch ab ) - Junk Space may be another form of staying in bed and dreaming of a world with no fucking things crossing the sky. A.B.Despu Palliton Ein Stück von Kathrin Röggla, in der Regie von Tina Lanik. Frage: Was wissen SIE über Flugangst und das in der heutigen Zeit weitverbreitete Burnoutsyndrom... Heute die zürcher Premiere - im Theater am Neumarkt. GO GO GO there wie der gestiefelte Kater. Junk Space - Fotos unter: dnik.ch Infos: Theater am Neumarkt | steirischer Herbst Aldo -> Blog-Archiv |