Jukebox

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Mit Wysel Gwerder am Stooges Konzert, in Luzern

Wysel Gwerder ist jemand den ich fast mein ganzes Leben kenne. Er wohnt nach wie vor im Muotathal, das ihn braucht und umgekehrt. Er ist immer ein Freund gewesen und er besitzt jene beim Mensch so seltenen Tugenden und Eigenschaften, die man am ehesten mit den Worten Anständigkeit und Charackterstärke bezeichnen kann.
- Wenn ein Konzert Ticket mittlerweile auf 120 Franken kommt, lache ich erstmal und gehe stattdessen eher die Kiesel im Bachbett zählen. Wieviel Koks, frage ich mich, werden sich die Typen von der Organisation mit solchen Konzertpreisen in die Nase ziehen? Ist doch eine Frechheit. U2 für 170 Franken?? Haben die Leute den Bezug zur Realität jetzt völlig verloren?
- Jaaa... sie haben wohl oder übel.
Aber zurück zum Wysel. Der hat mit seiner unglaublichen Grosszügigkeit einfach eingeladen. Plötzlich standen wir also zu viert in dieser riesigen Milliardärshalle am See, die zugegeben ganz phänomenal gebaut ist und einfach nur an die Schweiz und ihre Bonzenhaftigkeit erinnert, standen im "kleinen Saal", der nach fachkundigen Aussagen, verglichen mit dem "grossen Saal" eher klein ist, und warteten auf Iggy und die Stooges. (bitte den nicht ganz einfachen Satz zu verzeihen).

Beim Bierholen wurde man leider auch an die Schweiz und ihre Vermögenswerte erinnert, aber was solls. Das Konzert war ganz grandios, und das war die Hauptsache! Nach Electric Chair sind wir bestimmt genauso glücklich wie die ungeliebten Geschäftsleute gewesen, die sich ihre bescheuerten Preise mal hinten rein schieben können.
Dem Wysel Gwerder aber danke ich herzlich.
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Das Geld soll immer eine lästige Nebensache bleiben. Auch, oder ganz besonders am Stooges Konzert.


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