Jukebox

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Fr. 250.- Kung Fu Mobile

Erstfeld, Uri: In der Halle des S-Club verbreitet sich der Ton wie ein Tsunami, und das ist hier nicht sarkastisch gemeint. Die Bedingungen hinter, auf und vor der Bühne sind genial, es ist ein Ort von dem man in Zukunft noch hören wird!
(Tonmann Gregor Indergand vom Hedgehog Aufnahme - Studio hat also einen soliden Mix hingelegt, so werden die Hellhörigen die sich zu ihrem Unglück am Schattdorfer Fest aufhielten, ein fremdartiges Brausen oder Tosen registriert haben...)
In etwa so war's: Unser gemietetes Kung Fu (Pao) Mobile steht während dem Anlass draussen parkiert und seufzt, weil es gerade unsere Scherze vermisst. Im Inneren leuchtet es blau und grün durch das Freitag Abend Szenario, und bald sticht auch das Rot der Scheinwerfer auf den Musikanten hernieder, oh unbarmherzige Hitze, ein Schmelzeffekt setzt ein.
Nach einer Stunde Torpedo/Tornado haben wir unser Konzert als Opener fertig, nun wird Gebrauch von den Getränke Gutscheinen gemacht, auf das die Triebwerke gelöscht sind. Leaflet lassen uns als nächstes zu ihrem Lava Rock tanzen, und der Rauch um mich herum hat einen würzigen Duft. Es ist so schön erfrischend, das kühle Bier, und es will auch gleich nach dem Geschlucktwerden wieder durch die Poren raus... was niemand verhindert - da steigen auch schon die Schockoladen Raketen an die Decke; mit schwarzen Anzügen die wie Neopren anmuten und den hüpfenden Trägern mit Sicherheit jenseitige Schwitz Attacken verursacht haben, (es war so verflucht heiss auf der Bühne!)
Wir fühlen uns wohl mit den Urnern, den Berner Bands; einige davon haben wir in der Vergangenheit oder auch an diesem Abend kennen gelernt. So sind wir auch kaum tot zu kriegen, als man uns den Feierabend nahe legt... Im regen Taumel erreichen wir im Morgengrauen also wieder das Kung Fu Mobile, worin sich unser Kumpel Sandro noch auf dem Heimweg als nüchterner Turm von einem Kerl hinter dem Steuer bewährt.
In Zürich angekommen folgt das obligatorisch/obligate Kebab Frühstücksmahl, wie ich anhand der Klekse später feststelle... später, nachdem man dem Ruf der Koje gefolgt ist, und sich einmal mehr gefreut hat an der Welt.
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Die Wirkung des Kung Fu Mobile: Sandro tut sein bestes, vom Zürich-Verkehrsgetümmel gen Erstfeld.

pic. A.B.

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